Rosebudbears by SyKe

Träume in die Kinderzeit

von

Sylvia Keese

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  letztes Update am 22.08.2018

 

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Juli 2014

Mo

28

Jul

2014

Die Ente bleibt draußen

 

Wir haben ihn alle geliebt und tun das noch immer. Ich liebe Wum und Wendelin, sämtliche Knollennasen und seine Filme.

 

Natürlich die Badeszene.

"In meiner Badewanne pflege ich das Badewasser selbst einzulassen."

"Die Ente bleibt draußen."

 

Die englische Verwandtschaft war, obwohl der deutschen Sprache nur begrenzt mächtig, begeistert und nicht von der Überzeugung abzubringen, Loriot sei in Wirklichkeit ein Engländer.


Mein Herr Müller-Lüdenscheidt ist ein kleiner Schuco-Teddy, der sein Entchen immerhin schon auf den Badewannenrannen gesetzt hat. Dr. Klöbner wird von einem kleinen Steiffbärchen dargestellt, das einmal mit unserem Onkel und der Hapag per Schiff um die Welt gereist ist. Das Entchen stammt aus den geschickten Händen von Fr. Scheibehenne. Soo klein kann ich selber nicht nähen.

Das Wilhelm-Busch-Museum in Hannover (korrekt "Wilhelm Busch Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst", aber als Name viel zu lang und scheußlich) zeigt noch bis zum 14. September eine Loriot-Spätlese. Die mussten wir sehen.

 

Das Museum befindet sich in einem alten Palais am Rande des Georgengartens. Der Georgengarten gehört zu den Herrenhäuser Gärten und mit "Georg" ist Georg IV., König von England und Hannover, gemeint, weil während seiner Regierungszeit der Garten zu einem Landschaftsgarten umgestaltet wurde. Das war damals "in". Wir gehen hier gern spazieren, auf den vielen Rasenflächen lässt sich faulenzen, picknicken und spielen, die alten Bäume spenden Schatten. Auf dem Weg zum Museum kommt man an schönen alten Villen vorbei.

Im Museum fanden wir einen uns unbekannteren Loriot. Unveröffentlichtes, Gemaltes und Frühwerke, die um einiges boshafter sind, als der feine Sarkasmus der bekannteren Dinge. Es lohnte sich. Einige Fotos von der Ausstellung gibt es unter http://www.karikatur-museum.de/Loriot.spaetlese.html. Leider nicht den von Loriot gezeichneten Wilhelm Busch... Und die vielen Möpse...

 

Ich ließ mir einen Blick in den Garten des Palais nicht entgehen. Es gibt einen Shop und ein schönes Café, für das wir nur leider etwas spät dran waren. Und schöne Rosen.

Fr

25

Jul

2014

Rufe

Wir waren wieder einmal auf dem Engesohder Friedhof. Es war ein heißer Tag, aber im Schatten der großen Bäume dort war es sehr angenehm. Einige Bäume sind wirklich sehr groß und sehr alt.

Es war fast wie im Wald, allerdings ohne vorüberhoppelnde Hasen - gottlob, denn sie würden wohl die Grabbepflanzungen annagen - und Rehe oder Hirsche. Nur die Vögel zwitscherten und ein Eichhörnchen turnte in den Baumkronen. Mir fiel dabei ein Bericht unseres norddeutschen Fernsehens wieder ein.

 

Ein Bericht über die deutsche Meisterschaft der Hirschrufer.

 

Hirschrufer sind erwachsene Männer, die hobbymäßig das Geschrei der Hirsche im Wald nachmachen. Für meine Ohren klingt das ehrlich gesagt wie ein gurgelnder Abfluss, den man gerade mit dem Pömpel freimacht.

 

Aber ich mag Dinge, die etwas schräg sind.

Und außerdem kommt der Sieger der diesjährigen Meisterschaft aus der Wedemark und damit aus der Region Hannover.

 

Mo

21

Jul

2014

Lake

 

In der letzten Woche habe ich unsere Johannisbeeren geerntet, rote und weiße. Obwohl ein nicht unerheblicher Teil der diesjährigen Ernte bereits in den Schnäbeln der Amseln verschwunden war, blieb noch genug für 5 Kilogramm Johannisbeermarmelade.

 

Das jüngste Mitglied der Familie Puuz hat dabei geholfen.

 

Unsere roten Johannisbeeren tragen den schönen Namen "Red Lake", deshalb...

Darf ich vorstellen? Lake Puuz.

Lake - See - ist überhaupt eine gute Idee bei den Temperaturen, die wir gerade haben. 34 Grad Celsius, selbst nachts noch 20 Grad Celsius. Nachdem in der letzten Nacht heftiger Regen durchgezogen ist, ist der Garten heute ein klein wenig wie ein tropischer Regenwald.

Kalter Johannisbeersaft mit Mineralwasser gemischt ist da eine gute Erfrischung.

 

Do

17

Jul

2014

Die Farben sind komplett

Anstrengende Wochen liegen hinter und vor uns und meine Bären fühlen sich - zu Recht - vernachlässigt.

Alles begann damit, dass unser Sohn nun mit seiner Freundin zusammen in einer kleinen aber feinen Wohnung lebt. Mir fiel dabei Bully Buhlan ein, der 1951 sang: "Ich hab noch einen Koffer in Berlin, deswegen muss ich nächstens wieder hin. Die Seeligkeiten vergangener Zeiten sind alle noch in meinem kleinen Koffer drin." Also, bei uns steht noch bedeutend mehr als nur ein kleiner Koffer ...

Und dann erleben wir gerade hautnah wie es ist, wenn man mit 90 Jahren umzieht. Mit den Seeligkeiten vergangener Zeiten ist es dann, wenn sie materiell sind und lange im Keller gelagert wurden, schon sehr speziell...

Zur bei uns herrschenden allgemeinen Müdigkeit und angegriffenen Nerven trugen auch nicht unerheblich die Fußballspiele in Brasilien bei. Wir haben geschaut und gezittert, nervenschonend war nur das Spiel der deutschen Mannschaft gegen die Brasilianer, der Rest ...  Über Blutdruckwerte reden wir lieber nicht.

 

Und jetzt sind wir Weltmeister und mächtig stolz auf "unsere Jungs" und, tatsächlich, es hat mal 2 Tage lang keiner herumgekrittelt.

 

Bärchen ist sehr, sehr zufrieden.

 

Do

10

Jul

2014

Glockenblumen

Puuzili in den Campanula carpatica
Puuzili in den Campanula carpatica

Als wir hier einzogen, wuchsen überall in den Beeten große Polster mit blauen und weißen Glockenblumen. Es gibt so viele Arten Campanula, dieses waren campanula carpatica.

Wunderschön.

 

Und dann kam der Schneckensommer. Nass und warm und Hannover war von Schneckenschleimspuren durchzogen. Wenn man nicht aufpasste, trat man morgens auf dem Weg zu Schule und Arbeit auf die von der nächtlichen Mahlzeit heimkehrenden Nacktschnecken. Ich bekam ein Buch geschenkt: "111 Tipps zur naturgemäßen Abwehr von Nackschnecken". Nachdem ich (fast) alle 111 Tipps ausprobiert hatte, stand keine einzige Campanula carpatica mehr.

Ich bin dann täglich im Morgengrauen durch den Garten gegangen ... Die Kinder bekamen eine Taschengelderhöhung je nach Anzahl der gesammelten Schnecken, die helfenden Bären eine Extraportion Honig. Puuzili war damals noch nicht geboren, aber die großen Bären haben von den Schnecken erzählt ("es war einmal") und Nachschauen schadet ja nicht.

 

Inzwischen wachsen die verschiedensten Sorten von Campanula in meinem Garten, allerdings die wenigsten davon absichtlich.

Wind und Vögel haben die Samen herangetragen und der Igel kümmert sich um die Schneckenpopulation. Nun blühen die aufrechten, grazilen Persicifolia, die über 1 Meter groß werdende Trachelium, die polsterbildende Rainerii, die sibirische Glockenblume und auch wieder die Carpatica, einige Blüten sind groß, andere klein, manche blau, manche lila, manche weiß.

Etwas Besonderes sind die blauen Kugeln der Knäuelglockenblume Glomerata.

 

Mi

09

Jul

2014

Pfützenwetter

Wir hatten Regen ... viel Regen ... Um es genau zu beschreiben: Es hat geschüttet, als würde Petrus sein Badewasser ablaufen lassen. Auf dem Rasen standen Pfützen. Ein Wetter, bei dem man keinen Hund vor die Tür schickt und bei dem Vögel sich unters Terrassendach setzen um trocken zu bleiben.

 

Die Glockenblumen haben durchgehalten.

Mo

07

Jul

2014

Besuch

 

Ab und zu sieht ein seltener Besucher vorbei.

 

 

Unsere Nachbarn haben ... hatten ... Goldfische im Gartenteich.

 

Fr

04

Jul

2014

Siesta

Heute spielt in Brasilien die deutsche Fußballmannschaft gegen mein geliebtes Frankreich, Bärchen sitzt schon zum Daumendrücken bereit und Hannover bekommt ein kleines bisschen brasilianische Sommerhitze ab. Meteorologisch (zum Mitfühlen, wie es ist, bei über 30 Grad Celsius Sport zu treiben) und in den Herzen der Fußballfans.

Meinen Vögeln im Garten ist Fußball wurscht. Sie haben sich in den Schatten verzogen oder belagern die Wasserschalen.

 

Menschenkinder - Meisenkinder - Spatzenkinder. Kinder sind doch überall gleich. Meine fahren zum Baggersee, legen sich faul ans Ufer und springen nur ab und zu für eine Abkühlung ins Wasser. Der Meisen- und Spatzennachwuchs hat zuerst ausgiebig in unserem Schalenbrunnen geplantscht und sich dann Schlafen gelegt. Meisen im Olivenbäumchen und den Rosen, das Spatzenkind zum Sonnenbad auf dem Rasen.

Gut, dass da kein Fußball gespielt wird.

Mi

02

Jul

2014

Schorsenbummel

Wir Hannoveraner haben so unsere "Eigenheiten". Eine davon ist, dass wir ziemlich unverblümt unsere Meinung sagen - wenn man uns fragt. Das haben gerade ein ZDF-Sportreporter und die mediale Welt zu ihrem Erstaunen feststellen müssen. Und sich mit gespieltem Entsetzen - Hauptsache Quote - darauf gestürzt.

 

Eine zweite ist der Grund dafür, dass, komme was da wolle, der Bürgermeister der Stadt Hannover immer Mitglied der SPD ist: "Tradition".

Flanieren vor der Oper
Flanieren vor der Oper

Manchmal macht Tradition auch Spaß.

Am 13. Juli zum Beispiel. Dann ist in Hannover wieder "Schorsenbummel" auf der Georgstraße, DER zentralen Straße Hannovers, ihrer Mitte sozusagen.

 

Sie ist der ehemalige Prachtboulevard Georgs III., der nicht nur Kurfürst und König von Hannover, sondern auch Englands war, und Schorsenbummel bedeutet Musik, historische Kostüme, Schaufenstergucken, Sehen und Gesehenwerden und hoffentlich auch Ess- und Trinkbares und Sonnenschein. Gebummelt ist angeblich schon Georg, auf jeden Fall aber viele Hannoveraner in den Jahren zwischen den Weltkriegen und dank Mike Gehrke seit 1980. Welche Schaufenster sich Georg wohl angesehen hat...

Auf dem Opernplatz, dem Georgsplatz und, ganz besonders wichtig, am Kröpcke wird ab 11 Uhr musiziert. Dort spielt das Modern Sound(s) Orchestra bis 13 Uhr Schwungvolles. Und das hätte bestimmt auch Georg gefallen.

Kröpcke - noch mit Firma Schrader
Kröpcke - noch mit Firma Schrader