Rosebudbears by SyKe

Träume in die Kinderzeit

von

Sylvia Keese

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  letztes Update am 30.10.2020

 

das Un-Wort des Tages:

Ungleichberechtigung

darüber klagen Hannovers Möbelhäuser, die wegen Corona nur auf 800 qm wieder öffnen dürfen - April 2020

 

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No DSGVO, denn:

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Stürme

Nach dem Sturm ist vor dem Sturm? Was denn, noch einer? Dabei habe ich es gerade so satt. Und bin so froh, dass sich heute endlich der Wind gelegt hat.

Seit uns Friederike vor zwei Jahren verwüstet hat und ich am Wohnzimmerfenster stehend zusehen musste wie beim Nachbarn die Tannen umfielen, ist meine innere Ruhe bei heftigem Wind ... HIN ... FUTSCH. Wenn sich dann noch die Medienberichte mehr und mehr hochpuschen, bis zum 'Monster', das auf uns zukäme, wenn dann die Zeitung einen Liveticker zum Sturm vor Ort schaltet ... Also ruhig bin ich dann nicht. Auch nicht als sturmerprobte Niedersächsin, die an der Küste schon so manches mitgemacht hat.

Ich habe dieses Mal alles hereingeholt, was auf Balkon und Terrasse stand, alles festgezurrt, die Rolläden heruntergefahren. Die Nacht mit Lärmstop in den Ohren schlecht geschlafen, wild entschlossen, nicht hinauszuschauen, und trotzdem könnte ich schwören, dass etwas auf dem Dach gerutscht ist. Aber morgens war alles in Ordnung. Überall lagen und liegen noch herabgerissene Zapfen unserer Scheinzypressen, die Elfenkrokusse, die vorwitzig am Sonntag ihre Kelche geöffnet hatten, platt am Boden. Dann kamen Hagelschauer. Schneegraupelschauer. Und dann gottseidank Familie Eichhorn auf einige Nüsse vorbei. Wir haben es überstanden. Erstmal.

Auf den Liveticker unserer Zeitung übrigens haben wir verzichtet. Denn wir mussten feststellen, dass er - ganz neu und aktuell - zum Bezahlangebot des Internetauftritts der Zeitung gehörte und dass jetzt auch ich als Zeitungsabonnent dafür zur Kasse gebeten werde. Und irgendwie hatte ich dazu gar keine Lust, hatten wir doch gerade nachgerechnet, dass das Abo wieder einmal um 2 Euronen verteuert wurde. Wie im letzten Jahr, im vorletzten Jahr, im vorvorletzten Jahr ... während sich die Rechtschreibfehlerquote genauso regelmäßig um gefühlte ebenfalls 2 Prozent erhöhte. Abonnenten zahlen inzwischen knapp 49 Euronen im Monat für die Zeitung im Briefkasten plus digital - hallo ich finde das happig. Die haz+-Angebote des Internetauftritts, der übrigens grottenschlecht ist, waren bisher für Abonnenten frei lesbar, aber das sei nur eine Testphase gewesen, schreibt die Zeitung. Deshalb sollen wir Abonnenten nun auch noch dafür zahlen und glaubt mir, zwei Drittel der Beiträge sind haz+, alles das, was für Hannover interessant ist. (Und den Rest liest man besser auf ntv.) Wirklich wichtige Dinge wie Bombenräumung und so würden nicht zu haz+ gemacht werden sagen die Zeitungsleute, aber der Sturm war wohl nicht wirklich wichtig, denn der Liveticker war wie gesagt haz+. Beschwichtigend schreibt die Zeitung, dass kulanterweise für drei Monate noch alles umsonst sei, danach nur 2,49 Euronen wöchentlich zu zahlen seien, wenn, ja wenn der Leser sich sofort für dieses Abo entscheidet. Anfüttern, nenne ich das. Und dann zahlt man auf einmal 60 Euronen im Monat. So ist das, wenn es keine Konkurrenz gibt und möge der Shitstorm über sie kommen.