Rosebudbears by SyKe

Träume in die Kinderzeit

von

Sylvia Keese

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  letztes Update am 19.10.2017

 

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Komm doch bald

Im Kindergarten unserer Kinder wurde immer zum Ende des Winters dieses Lied gesungen:

 

Singt ein Vogel, singt ein Vogel, singt im Märzenwald;
kommt der helle, der helle Frühling, kommt der Frühling bald.

Komm doch, lieber Frühling, lieber Frühling, komm doch bald herbei.
Jag den Winter, jag den Winter fort und mach das Leben frei!


(Ich dachte immer, das sei ein ganz altes Volkslied, aber tatsächlich stammt es von Heinz Lau, der 1925 bis 1975 gelebt hat, und ist 1950 entstanden, ist also für ein Kinderlied noch recht jung.)

Daran musste ich in den letzten Tagen denken, als ich im Garten die Überreste der trockenen Samenstände des Herbstes und all das über den Winter Herangewehte entfernte. Beeilung, die ersten Blumen des Jahres sollen einen schönen Auftritt haben.

 

Blüht ein Blümlein, blüht ein Blümlein, blüht im Märzenwald;
kommt der helle, der helle Frühling, kommt der Frühling bald.

Gartenfeeling. Wir saßen einmal nicht im Hochnebel, die Sonne schien vom blauen Himmel, die Vögel waren in Zwitscherlaune und in den Beeten steckten die ersten Frühlingsblüher schon die Köpfe heraus. Schneeglöckchen und Winterlinge, aber auch Märzenbecher - im Februar. Und die ersten Elfenkrokusse. Die Luft allerdings war kalt, aber egal, ich fühlte mich schon fast wie an Ostern. Und soo lange ist es bis zum März ja nun auch nicht mehr.


Scheint die Sonne, scheint die Sonne, scheint im Märzenwald;
kommt der helle, der helle Frühling, kommt der Frühling bald.