Rosebudbears by SyKe

Träume in die Kinderzeit

von

Sylvia Keese

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  letztes Update am 13.12.2017

 

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Spielzeugmuseum

 

Ich wollte vom Spielzeugmuseum Steinhude erzählen und bin bei Wohnen, Weben und Fischen hängengeblieben.

 

Über den Innenhof des Museums kamen wir in den Spielzeugbereich im alten Speicher, dem Spieker.

 

Ich hatte ganz gute Erinnerungen an das alte Spielzeugmuseum und war enttäuscht. Was war damals anders?

 

Vielleicht lag es daran, dass die Räume mit ihrem modernen Touch nicht so recht zum Rest des Museums passen und man aus der lebendigen Welt um 1900 in sterilen weißen Fliesenboden und Glasvitrinen katapultiert wird. Es gibt einige nette Sachen: Alte Puppen, ein schönes großes Karussell, viel Blechspielzeug, Eisenbahnen, sogar ganz, ganz alte Dinge ...

Aber auf mich wirkte alles wie lieblos hingestellt. Eine alte Steiffkatze oder auch die schönen Käthe-Kruse-Puppen verdienen es, dass der Betrachter weiß, was er da anguckt, wie alt sie sind und wer der Hersteller war. Und dass Umgefallenes wieder aufgestellt wird.

Zwei der alten Spiele erinnerten mich an Spieleabende bei meiner Großmutter. Das "Angelspiel", ihres hatte allerdings viel kleinere Magnete zum Herausfischen der Pappfische aus dem Pappbassin, und das "Affenspiel", ein Würfelspiel. Der Affe musste über einen Parcour gewürfelt werden, Bäume hoch, ins Schulhaus gucken, den Spielplatz ausprobieren, um zuletzt bei der abgebildeten "Dame" am Teetisch zu landen. Schade das der schöne Spielplan nicht präsentiert ist. Aber die beiden Kartons - sind sie nicht wunderbar?

das Affenspiel
das Affenspiel
das Angelspiel
das Angelspiel

Wer also das unbedingt ansehenswerte Weber- und Fischermuseum besuchen möchte, dem kann ich nur raten, zuerst über den Hof zum Spieker zu gehen und das Ganze von dort zu beginnen.