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Träume in die Kinderzeit

von

Sylvia Keese

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  letztes Update am 17.06.2024

 

 

das Un-Wort des Tages:

ambulantisierbar

aus einem Beitrag im Heute Journal - April 2023

 

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Kunst auf dem Maschteich

In Hannover laufen derzeit die Kunstfestspiele Herrenhausen, ein Bündel an Konzerten, Lesungen, Filmen und Diskussionen. Und Kunst. In Herrenhausen. Zweieinhalb Wochen lang, noch bis zum 2. Juni.

Damit wir Hannoveraner im Zentrum Hannovers das Event in der Peripherie der Stadtteile nicht vergessen, wurde ein Lockvogel ausgesandt. Ein großer Ballon auf dem Maschteich gleich hinterm Neuen Rathaus.

Hannover Maschpark Neues Rathaus Maschteich Flying Earth
Blick zum Neuen Rathaus mit Flying Earth auf dem Maschteich

O'Ton Kunstfestspiele: "Astronaut*innen beschreiben es als einen magischen Moment, wenn sie vom Weltall aus die Erde als Ganzes sehen. Die Kunstinstallation 'Floating Earth' des britischen Künstlers Luke Jerram lädt uns ein, diese Magie zu erleben und über die Zerbrechlichkeit und Schönheit unseres Planeten nachzudenken." Und wie sich das in unserer Zeit gehört, kommt gleich der Anspruch um die Ecke: "Auf einzigartige Weise lässt sie die Fragilität und Schutzbedürftigkeit unseres Planeten weithin sicht- und spürbar werden." Das ist ja fast wie Documenta in Kassel.

Hannover Neues Rathaus Maschteich Flying Earth
in Hannover ist es immer 'Fünf vor Zwölf'

So wurde die 'Floating Earth' auf dem Maschteich installiert. Dann kam der starke Ostwind und drückte Wasser in sie hinein, dann (bei einem Boot würde man sagen) kenterte sie, lag schlaff im Wasser und der DLRG musste zu einem Rettungseinsatz vorbeikommen. Die FE wurde wieder aufgepumpt. Hannovers Oberbürgermeister, der Intendant der Festspiele und die Kulturdezernentin eröffneten die Festspiele auf der Rathausterrasse mit Blick auf die FE und drückten gemeinsam den roten Knopf um sie zum Leuchten zu bringen. Nur dass FE dunkel blieb, wo sie doch hell strahlen sollte. Das Wasser, ja ja ...

Hannover Maschteich Neues Rathaus Flying Earth
und dann wurde es dunkel

Inzwischen wurde die Lichtanlage repariert und so starteten wir spätabends zum Maschteich. Wir waren nicht die Einzigen. Mein magischer Moment wurde von den vielen Menschen arg getrübt, aber als es dann richtig dunkel wurde, sah man sie nicht mehr so - die Menschen. Auch die vielen Fotografen mit den Stativen nicht, die alle auf genau einem Punkt stehen mussten - für das optimale Foto. Was störte, richtig störte, war die Drohne, die ein junger Mann für Fotos hochgeschickt hatte. Er ließ sie über die Schauenden rundherum fliegen und das fand ich gar nicht gut.

Hannover Maschteich Flying Earth

Als dann auch noch die Fledermäuse aus dem großen Baum zur nächtlichen Jagd starteten reichte es uns mit der Magie. Wir umrundeten den Maschteich zum Ausgangspunkt zurück und fuhren nach Hause.

Vielleicht wenn man nachts um 1 Uhr gucken geht, vielleicht dann ist der magische Moment richtig magisch.