Rosebudbears by SyKe

Träume in die Kinderzeit

von

Sylvia Keese

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  letztes Update am 20.09.2017

 

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Na Super, Mond

Heute sind wir alle etwas übermüdet. Die Familie ist um 4 Uhr morgens aufgestanden und hat den Mond angestarrt. Mondfinsternis - das Ereignis - seltener als eine Sonnenfinsternis - noch dazu mit einem auf seiner elliptischen Bahn sehr nahen Supermond - bloß nicht verpassen, wenn der Mond sich rot färbt.

Der nahe Mond in den letzten Tagen - bei klarem Himmel
Der nahe Mond in den letzten Tagen - bei klarem Himmel

Der beste Blick auf ihn, ohne störende Bäume, war durchs geöffnete Badezimmerfenster. Bei 8 Grad Celsius. Btw, ist das nicht etwas wenig für September, Petrus?

Um 4 Uhr morgens war unser Mond nur noch eine dünne Sichel und wir sagten uns, gleich, gleich ist er im Kernschatten und wird rot... Der "Blutmond". Halloween lässt grüßen.

Aber mit dem Kernschatten kam der Nebel, der rote Mond zog sich einen Schleier über und um Viertel nach 4 Uhr sahen wir ihn gar nicht mehr und sind wieder ins Bett gegangen. Die Sternwarte sagt, wir hätten durchhalten müssen bis zum Schluss für eine freie Sicht, aber was für Hannover-Linden gilt, passiert noch lange nicht bei uns. Mit den schönen Fotos war es also nichts, nur ein einziges reichlich unscharf, wolkig und dunkel kam dabei heraus.

Ja, manchmal wünscht man sich doch eine "Bezaubernde Jeannie", die die Arme verschränkt und blinzelt und die Wolken fortzaubert. Oder unseren Wasserrohrbruch und die dadurch nassen Wände und Böden...

Ich habe diese Serie sehr geliebt und manchmal so getan, damals, als könnte ich das auch mit dem Blinzeln. Schade, es hat nie geklappt. Und ich fürchte, das tut es auch dieses Mal nicht und der Klempner muss kommen. Und noch eine ganze Reihe an Handwerkern. Wenn ich mich in nächster Zeit rar mache, dann wisst Ihr woran es liegt.