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Träume in die Kinderzeit

von

Sylvia Keese

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  letztes Update am 20.09.2017

 

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Tomaten, Mücken und Premieren

Premieren am letzten Samstag, eine große, eine kleine.

die erste Ernte
die erste Ernte

Die große: die "Hannover Proms" wurden im Kuppelsaal der Stadthalle gegeben, die Ähnlichkeit zur Londoner "Last Night of the Proms" war beabsichtigt, weil ein Teil der Feiern zur Personalunion. Die Karten für dieses Konzert waren schneller ausverkauft als eine Meise Piep sagen kann, das war aber nicht schlimm, weil es ein Public Viewing (auf hannöversch "geselliges Beisammensein mit vielen fremden Leuten vor einer Großleinwand auf die alles übertragen wird, bei Fish and Chips und Picknickkorb und mehr oder weniger Alkoholischem") im Stadtpark hinter der Stadthalle gab. Das war erheblich kühler und zwangloser als im Saal, seinen Stuhl musste man sich selbst mitbringen und umsonst. Es waren laut Zeitung 5500 Menschen dort. Und gefühlt doppelt so viele Mücken.

 

Kein Jahr ohne Mücken, aber - die diesjährigen Mücken summen nicht! Was bei klassischer Musik natürlich den Vorteil hat, dass es den Musikgenuss nicht stört, mich aber einer mit ausgefahrenem Stachel anrauschenden Mücke hilflos ausliefert. So hatte ich meine kleine Premiere, einen dicken Mückenstich auf der Nase...

Im so schön sommerlichen Frühling hatte ich einen Zeitungsartikel gelesen, der vor der Mückenplage dieses Sommers warnte. Weil doch Winter praktisch nicht stattgefunden hatte. Der Leser solle sich wappnen. Ein Geheimtip waren Pflanzen, die von Mücken gemieden werden. Tomatenpflanzen zum Beispiel. Eine Tomate vor dem Fenster würde Mücken daran hindern, durch geöffnetes selbiges zu fliegen. Oder an der Terrasse, wenn man ungestört seinen Abendschoppen genießen möchte. Aha.

 

Wir haben mehrere Tomatenpflanzen direkt vor unsere beiden Terrassen gepflanzt und wirklich, es ist ungemein praktisch: Für uns, weil sich die Tomaten vom Terrassentisch aus pflücken lassen und wir die Gießkanne nicht so weit schleppen müssen, für die Mücken, weil sie von den Tomatenblättern aus ihre Opfer gut im Blick haben und gleichzeitig einen Fluchtort vor zuschlagenden Händen. Nach dem Zustechen.

Ach, Tomaten. Unsere diesjährigen Sorten: gelbe Murmel, Onkel Gustav (rot und die Neuentdeckung bei uns), black Cherry, San Marzano nano, Safari, kleine Gelbe, schwarzer Maure, grüne Trauben, Ildi (gelb). Weiße Mirabelle sollte eine cremeweiße Cocktailtomate sein, hat aber rote Früchte. Egal. Großes Mjam-mjam.