Rosebudbears by SyKe

Träume in die Kinderzeit

von

Sylvia Keese

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  letztes Update am 17.10.2017

 

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Gold im Museum

Ich mag Museen. Wahrscheinlich liegt das am familiären Genpool, denn der Bruder meiner Mutter war Archäologe und grub in den niedersächsischen Mooren nach Bohlenwegen, Wagenrädern und Moorleichen. Wir waren sein Fanclub, sammelten alles, was von ihm und über ihn veröffentlicht wurde und ich las über alte Kulturen, was ich in die Finger bekommen konnte.

 

An "sein" Museum in Oldenburg kann ich mich gut erinnern. An meine entsetzte Großmutter, als ich in den Kinnbart des großen Bisonkopfes, der im Treppenhaus hing, griff, um zu sehen, ob er auch weich ist... An die Moorleichen, die "nervenschonend" in einer dunklen Vitrine präsentiert wurden... Ich musste erst auf einen Lichtschalter drücken, um sie sehen zu können. Dabei waren sie damals für mich das Interessanteste auf der Welt.

Dino-Diorama
Dino-Diorama

 

In unser niedersächsisches Landesmuseum hier in Hannover hat mein Vater mich schon mitgenommen, als ich gerade laufen konnte und mich das große Dinosaurierskelett bestaunen lassen. Und wir haben das mit unseren Kindern genauso gemacht.

 

Nach einer längeren Pause waren wir jetzt im Januar wieder einmal dort. Kann es sein, dass Dinoskelette mit den Jahren schrumpfen? 

 

Zum Ausgleich gab es den hier...

 

Aber unser Ziel waren nicht die naturkundlichen Dioramen, sondern die Sonderausstellung "Im goldenen Schnitt", die die Ausgrabungen entlang des niedersächsischen Abschnitts der Nordeuropäischen Erdgasleitung präsentiert.

Highlight ist natürlich der dabei gefundene Goldschatz aus der Bronzezeit, aber daneben erfährt man viel über Archäologie und wie Ausgrabungen durchgeführt werden, über die niedersächsische Geschichte und unsere Vorfahren.

Und einen Bären gab es auch - als Dekorrand eines Kessels.

Ende Dezember waren wir im Braunschweigischen Landesmuseum gewesen, in der Ausstellung "Roms vergessener Feldzug", alles rund um die Schlacht zwischen Römern und Germanen am Harzhorn. Der Eintritt war teuer, wir durften nicht fotografieren, die Präsentation war teilweise so dunkel, dass die Texte nur schwer zu lesen waren, und sie war so umfangreich, dass wir zuletzt nur noch schnell durchgelaufen sind.

 

Hier in Hannover sind wir entspannt durch die gut gestaltete und ausgeleuchtete Ausstellung gebummelt und fanden auch die letzte Vitrine noch interessant. Das Fotografieren war kein Problem und die Erlaubnis, die Fotos hier zu zeigen, auch nicht.

 


Bevor am 2. März alles abgebaut wird, werde ich noch einmal hingehen und dann auch in die anderen Etagen sehen.