Rosebudbears by SyKe

Träume in die Kinderzeit

von

Sylvia Keese

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  letztes Update am 22.07.2017

 

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Oh Tannenbaum

Wir haben schon in Dauerregen, bei Schneefall oder tief im Matsch stehend unseren Tannenbaum ausgesucht. Dieses Mal sorgten ein klarer Himmel und Sonnenschein für ein ideales Tannenbaumkaufwetter.

Vorab kamen viele gute Ratschläge.

Bei diesem schwedischen Möbelhaus gäbe es billige Bäume und wenn man seinen dann vertrockneten Christbaum nach den Feiertagen zurückbringen und vom Parkdeck in die Tiefe werfen würde, gäbe es noch einen kleinen Einkaufsgutschein obendrauf... 

Bei einem bekannten Möbelhaus nur 3 Autobahnabfahrten entfernt gäbe es noch günstigere Bäume, denn über den vollen Kaufpreis bekäme man einen Einkaufsgutschein...

Beim Discounter um die Ecke gäbe es ein Sonderangebot, Fichte zwar, nadelnd, aber unschlagbar preiswert...

Wir sind wie in jedem Jahr zum Tannenbaumhändler unseres Vertrauens gefahren. Und standen dann da und versuchten unter Hunderten von Tannbäumen den richtigen zu finden: Nicht zu groß, nicht zu klein (wir haben viel Tannenbaumschmuck), nicht zu ausladend (damit wir noch ans Klavier kommen), aber auch nicht spargeldürr, nicht zu dicht (wir nehmen richtige Kerzen), aber auch nicht zu durchsichtig, schön gewachsen und gerade, auch die "hintere" Seite, nicht nadelnd....

 

Dieses Mal fanden wir recht schnell "unseren" Baum und konnten uns bei einem Glühwein stärken, während die Tanne eingepackt und auf unser Auto geladen wurde. Aber es gab auch Jahre, da hat es sehr viel länger gedauert. Und wir brauchten sehr viel mehr Glühwein hinterher.

 

Und jetzt steht die Tanne auf der Küchenterrasse und wartet auf den 23igsten. Dann darf sie hinein, wird geschmückt und wir wissen: Noch einmal schlafen.