Rosebudbears by SyKe

Träume in die Kinderzeit

von

Sylvia Keese

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  letztes Update am 19.10.2017

 

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Und nun kommt meine neueste Mäusegeschichte aus diesem Sommer:

Ich ziehe in einem großen Tontopf eine Passiflora edulis und hatte sie in neue Blumenerde eingepflanzt und auf unsere Küchenterrasse gestellt. Nach ein paar Wochen fiel uns auf, dass Blätter herunterhingen und da die Erde sehr trocken war, habe ich gegossen. Viel gegossen. Auf einmal sauste eine Maus aus einem kleinen Erd- bzw. Wasserloch auf der Rückseite der Pflanze heraus. Sie hatte ein klitzekleines nacktes neugeborenes Mäusebaby im Maul. Als ich den Passiflora-Wurzelballen hochhob, sah ich darunter ein richtig fein ausgepolstertes Mäusenest mit 5 kleinen Babys. Wahrscheinlich war bei normalem Gießen die Feuchtigkeit nie soweit hinunter gesickert und Mama-Maus hatte sorgfältig Erde hinausgetragen, die Wurzeln zurückgebissen und sich wohlgefühlt. Bis die Sintflut kam.

Und was haben wir getan? Wir haben 5 kleine Babymäuse aus dem Wasser gerettet und auf ein Tuch gelegt und die Mäuse-Mama hat sie dann fortgetragen.

Meine bäuerlichen Vorfahren hätten dafür kein Verständnis gehabt, unsere Tante übrigens auch nicht, aber so von Mutter zu Mutter - Was blieb mir anderes übrig?

 

Außerdem lese ich Blogs wie MousesHouses.blogspot.de, wer dort einmal hineingeschaut hat, versteht mich.

 Es muss eine von diesen kleinen Mäusen sein, die jetzt in unserem Garten wohnt. Ab und zu flitzt sie über unsere Terrasse, ob wir dort sitzen, ist ihr egal. Sie liebt die Krümel, die vom Tisch fallen und sammelt alles auf sobald wir gegangen sind. Und wenn wir im Sommer dort frühstücken und Brot toasten, sehe ich sie manchmal um die Hausecke spähen, weil der Geruch für eine Maus einfach unwiderstehlich sein muss.

 

Es ist eine kleine Waldmaus mit großen Augen und großen Ohren. Und bisher haben wir kein Problem mit zu vielen ihrer Art, weil es auch Falken, Marder und Katzen gibt.

 

Abends sehen wir zu, wie sie an den Sonnenblumenkernen des Igels nascht.

Und heute saß sie tatsächlich in unserer Winter-Futterschale für die Vögel, in die ich ein paar Kerne getan hatte, weil Familie Dompfaff so gebettelt hat. Diese Schale ist aus Metall, an einem Stab befestigt, darüber ein kleiner Metallregenschirm, und der Stab steckt in einer Buchskugel vor dem Wohnzimmerfenster. In Seelenruhe und sehr genüsslich hat Frau Maus einige Kerne zu sich genommen und sich mit großen Augen die komische Frau angesehen, die nur 1 Meter von ihr entfernt stand und das Ganze süß fand.