Die Blütenköpfe meiner Tulpen hängen vollgesogen hinunter und dann, knacks ist einfach der Stengel durch, schade ist das. (Ja, ich schreibe das mit e.) In Herrenhausen werden die Tulpen bereits aus den Beeten genommen und die Sommerbepflanzung zieht ein. Mir geht das alles zu schnell. Aber mich fragt ja keiner.
Uns ist der Regen momentan egal, wir pendeln zwischen Haus und Familie, zwischen Schnecken- und Buchsbaumzünsler-Vernichtungsaktionen (schnell, schnell, ehe nichts mehr übrig ist) und Besuchen im Krankenhaus. Und über all dem hätte ich doch fast die Fotos aus den Herrenhäuser Gärten vergessen.
Natürlich waren wir dort und haben angeschaut, was aus den vielen im Herbst gesetzten Zwiebeln geworden ist. Tulpen überall. Vor dem Bibliotheksgebäude in allen rot-rosa-weiß-Tönen - ganz nach dem Motto: Nicht kleckern sondern klotzen.
Tulpen standen auch im Berggarten-Schmuckhof und zwischendurch in den Beeten. Im Schmuckhof blühten viele gefüllte Tulpen, die hatten Wind und Regen schon zum Teil abgebrochen, wie bei mir zu Hause.
Im Großen Garten sind Tulpen natürlich Pflicht. Das große Parterre gab sich in Gelb. Den Schlosshof konnten wir leider nicht sehen, der war abgesperrt. Am schönsten aber war der Fürstliche Blumengarten, in diesem Jahr waren es rosa-lila Töne mit viel Gelb und Weiß.