Der Mai zeigt sich anstrengend. Das liegt an den hinein gestreuten Feiertagen, damit fing er ja gleich an. Und dann nun Muttertag, verbunden mit den Pflanzentagen. Zu denen wir nicht gehen, weil mein Blumengeld bereits beim Gärtner meines Vertrauens ausgegeben ist. Und ich mir fest vorgenommen habe, den Aufwand zu reduzieren. Ein erster Schritt, mal sehen, ob das klappt.
Den Muttertag verbringe ich, krankheitsbedingt, im Garten und schneide und räume. Das ist eine Premiere, aber Viren kennen keine Feiertage. Dann schon etwas Sinnvolles tun und die Jugend im Bett liegen lassen.
Nächste Woche kommen nicht nur die Eisheiligen, kommt auch Christi Himmelfahrt, allen bekannt als Vatertag. Ein schlechtes Timing für die Vatertagssause und Jazz vor dem Rathaus. Und der Eurovision Song Contest: Dienstag, Donnerstag, Samstag. Und später dann Pfingsten, ein langes Wochenende, an dem in Herrenhausen das Gartenfestival steigt. Puh. Irgendwo mittendrin müssen wir Fußball schauen. Da ist mir der Überblick verloren gegangen. Na gut, eins nach dem anderen.
Löwenzahn leuchtet jetzt von allen Wegrändern und aus allen Feldern. Meine Fotos sind am Hufeisensee entstanden und haben mit den Rapsfeldern konkurriert. Löwenzahn hat viel Widerstandskraft. In den letzten Jahren wuchs eine Pflanze im Balkonkasten, ich fand das schön, die Familie - weniger. Nun ist er weg und ich habe da einen Verdacht ...